4 Gedanken zu „UFO175 New York

  1. Fritti

    Lieber Zauber-Stefan,
    es gibt zu David Copperfields Schwebetrick übrigens sogar eine Patentschrift [1], die schon immer öffentlich einsehbar war. Man muss also nicht immer gleich so viel Geld ausgeben, wenn man auch erst mal mit einer günstigeren Lösung in ein neues Hobby einsteigen kann.

    [1] https://patents.google.com/patent/US5354238A/en

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  2. Johanna

    Zu „Chernobyl“: Die dortige Darstellung der Reaktionen der Einsatzteams auf das Reaktorunglück sind völlig überzogen. Dass sie unbesorgt Graphitstäbe aufhoben etc entspricht nicht der historischen Realität. Die Sowjets werden dargestellt, als ob sie keinen Plan von nichts hätten. Außerdem ist Radioaktivität nicht ansteckend. Die dramatische Szene mit dem Baby im Bauch der Mutter ist somit völliger Quatsch. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie ihr die Serie so unkritisch abfeiern könnt: sie trieft nur so vor unwissenschaftlicher, stramm pro-amerikanischer, antirussischer Propaganda.

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    1. Andrijan Simon Urs MuellerPolo Leono

      Naja Radioaktivität ist insofern schon ansteckend, wenn der eine Patient selbst strahlt, weil sein Körper radioaktive Substanzen aufgenommen hat. Ich weiss aber was du meinst in der Serie hat man das gefühl sie riskiert, das ihre Haut auch abblättern wird wenn sie hinter den Plastik geht, was nicht der fall sein wird.

      Zur Entstehung der Serie gibt es übrigens einen Podcast: https://www.indiewire.com/2019/04/chernobyl-podcast-hbo-companion-limited-series-1202060255/

      Generell wird es immer so sein, dass ein ansatzweise massenpublikum taugliches Unterhaltungsprodukt bei den Leuten, welche sich wirklich mit den Dingen auskennen immer Bauchschmerzen verursachen wird.

      Haifischforscher regen sich über Jaws auf.
      Ich rege mich über the Imitation Game auf, weil ich mich ein bisschen mit Mathematik auskenne etc.

      Was ich in letzter Zeit oft mache, wenn ich eine Serie oder Film schaue ist mir in Erinnerung zu rufen, wie viele Menschen daran gearbeitet haben, Was für ein Aufwand ins hinterletzte Details floss. Es hilft mir wieder mehr Freude an den Produktionen zu haben. Ich hatte früher auch den Hang dazu überall das Haar in der Suppe zu suchen. (Dazu kann ich auch empfehlen die Making Offs der Star Wars Prequels zu schauen. Das ist sehr versöhnlich.)

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