UFO248 Zisterne

Diese Folge ist nur ein Platzhalter für die eigentliche Folge 248, die bald nachgereicht wird. Bidde bidde haben Sie Geduld.

Vielen Dank an Silas für das Intro!

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7 Gedanken zu „UFO248 Zisterne

  1. Papierstau

    Zu Packstation: der offizielle Song kann nicht oft genug erwähnt werden. https://www.youtube.com/watch?v=YPtWDBmYPy0 und geht man den text so durch: Speißen und Samen werden -aus guten Gründen- nicht erwähnt!!

    Und bezüglich „6 Sekunden Stille vor Abspann“: Es sei hier (wenn auch mit musik) mal auf den urprünglich als TV-Serie ausgelegten Vorgänger von „Nackter Kanone“ hingewiesen, namens „Police Sqaud!“. Ein running gag war u.a. der inszenierte Abspann „final gag bezogen auf den plot der Folge, Themamusik setzt ein und ein freeze frame.“
    Hierbei alle still bis auf eine person die dann, mit späteren folgen verzweifelt versucht aus dem frame zu fliehen.

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  2. Das letzte Blatt der Klorolle, wenn mehr besser gewesen wäre

    In geschätzten 250.000.000 Jahren werden die zukünftigen Archiäeologen, die aus den heute noch von unserer Spezies bei jedem Toilettengang unter- und zerdrückten Silberfischchen hervorgingen, Stefans versteinerten Gebeine ausgraben und ihn ob des langen Körpers und der kurzen Arme ungenierlich kichernd „Tyrannosaurus Titz“ taufen. Man fand ihn in einer Sitzposition verharrend, vermutlich ein Waffeleis schleckend an den tropischen Ufern des damaligen niederländischen Nordmeeres. Bisweilen gibt es unter den Silberfischlingen heftige Diskussionen darüber, ob er an seinem Anus einen dichten Federkranz trug, um Weibchenzu imponieren, oder doch gänzlich felllos dafür aber mit funkelnden Pallietten auf seiner Haut glänzen konnte. — Oh je, die Wissenschaft mich.

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  3. Lion

    Hey! Was eine Zisterne ist (unterirdischer/abgedeckter Sammelbehälter für Trink- oder Nutzwasser) habt ihr vermutlich schon selbst herausgefunden – dazu aber eine kleine Anekdote vom Historiker.
    In Rom ärgern sich seit Jahrzehnten Stadtplaner:innen und Bauunternehmer:innen, da die großen Ideen der Öffi-Vernetzung in der „ewigen Stadt“ kaum umsetzbar sind. Jedes mal wenn eine neue Linie eingeführt werden soll, wird irgendwas archäologisch interessantes entdeckt – Kasernen, Wohnhäuser und häufig auch große Zisternen!
    Es geht dabei so weit, dass man quasi nirgends graben kann, ohne auf antike Überreste und oder buchstäblichen antiken Müll zu stoßen, wie beispielsweise den Monte Testaccio (ein antiker Scherben-Müllberg mit knapp 1km Umfang). Im Zuge meines Studiums durfte ich diesen übrigens besuchen und später einen Vortrag von Jose Remesal Rodriguez (Mitglied der „Real Academia de la Historia de España“, dt. Königliche Akademie der Geschichte in Spanien) über dessen historische Bedeutung besuchen.
    Die gebürtigen Römer:innen die sich beispielsweise einen Gemüsegarten anlegen wollen, legen übrigens mittlerweile lieber schnell eine Plane über etwaige Fundstücke, da sie sonst Jahrelang Archäolog:innen und Menschen wie mich an der Backe haben, die nur mal kurz gucken wollen ob da eventuell eine epigraphische Quelle zu finden sei…

    LG, Lion aus K

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    1. Lion

      hier ein paar Belege:
      https://www.sueddeutsche.de/wissen/archaeologie-mini-pompeji-bei-u-bahn-bau-in-rom-entdeckt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170626-99-03399
      https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/u-bahn-bau-in-rom-wird-durch-archaeologischen-fund-behindert-14966501.html
      https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rom-stoppt-tunnelbau-in-rom-steckt-der-teufel-im-untergrund.be7be251-dea8-445d-93f0-6f20ff500dc0.html

      Rodríguez J. Remesal, Monte Testaccio (Rome, Italy), in: C. Smith (Hrsg.), Encyclopedia of Global Archaeology. Cham 2019.

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  4. Sven mit dem Helm

    Auch ich möchte es hier erstmals öffentlich machen:

    Ja, das seitliche Hochkantstellen des eigenen Laptops ist mir nicht fremd, und ja, ich tue dies regelmäßig. Der flotte Griff an das Scharnier mit Daumen-, Zeige- und Mittelfinger ist mir zur unbemerkten Übung geworden, wenn nicht gar in Fleisch und Blut übergegangen. Stubenwechsel, Toilettengang, bisweilen der Besuch des örtlichen Supermarktes – überall dort konnte ich mit dieser nonchalanten Geste der technologischen Überlegenheit mein Umfeld in Erstaunen versetzen.

    Ich freue mich euch in diesen elitären Kreis der Hochkantsteller an meiner Seite zu wissen und möchte euch hiermit vorschlagen, wenn nicht gleich eine weltumspannende Bewegung zu gründen, aber vielleicht doch eine Bande. Eine Hinterhofbande, wie jene, die wir alle damals mit sechs Jahren zusammen mit unseren Sandkastengefährten hatten, um von unserer Bretterbude aus die alte Buckelige von gegenüber detektivisch zu überwachen.

    Der Name „Hochkantsteller“ lässt vielleicht noch Raum zur Verbesserung zu, ist bis zur Nennung eines besseren aber durchaus okay. Einen Kennungsbuchstaben sollte unsere Bande auch haben. Mir persönlich schwebt das große ‚L‘ oder das große ‚V‘ ob ihrer typographischen Gestalt vor. Ziel der Bande sollte zumindest das Hinwirken auf die Anbringung von seitlichen Stahlkanten mit Gumminoppen an weltweit allen Laptops (Notebooks) durch die Hersteller eben solcher sein, um die Abnutzung zu minimieren. Das Fehlen dieser führte nämlich bei mir z. B. schon zum Ausfall des internen Diskettenlaufwerks oder auch Bruch des Kühlgitters. Weiteren Zielen sollte die Hochkantstellerbande stets offen gegenüberstehen.

    Mit einem dreifachem „Hochkant, Hochkant, Hochkant„ euch und allen zukünftigen Mitgliedern und Mitgliederinnen möchte ich mich nun verabschieden.

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