13 Gedanken zu „UFO254 Trödel

  1. Fixi Hartmann

    Nach der Folge klingelte es an meiner Tür, ich öffnete und sah meinen Physiklehrer aus dem Leistungskurs vor mir. Mit einer Träne im Auge holte er eine Kopie meiner Physik Abiprüfung hervor, zerriss sie und sagte schmerzerfüllt: „Es ist ihnen aufgefallen. Die Sache mit der Kraft war ein riesiger Schwindel und wurde vom Podcast Ufo widerlegt. Wir müssen wieder bei null anfangen.“
    Daraufhin drehte er sich um und ging mit gesenktem Kopf gen Sonnenuntergang.

    Antworten
  2. Hin

    Schlau sein ist ganz einfach wenn man auf die Einheiten von Physikalischen grössen achtet.

    Die Amerikaner nennen das dimensional analysis (ich mache das hier mit SI Einheiten damit es besser lesbar ist)
    Kg kilogramm
    m meter
    s sekunde

    Dann liegt die Formel E=mc2 plötzlich auf der Hand.
    Kraft:
    Masse*Beschleunigung (Kg*m/(s^2))

    Energie: (oder auch Arbeit genannt) Integral der Kraft über Strecke
    Distanz*Masse*Beschleunigung (m*Kg*m/(s^2))=(Kg*(m^2)/(s^2))

    mc^2 hat offensichtlich die gleiche Einheit (Kg*(m^2)/(s^2))

    Fazit: Albert Dummstein war nicht viel schlauer als Dummvinci

    Antworten
  3. Lennard

    Florentin konnte den Pfeil nach oben gar nicht verstehen, weil das immer von den Lehrern bescheuert und unkommentiert mit „der Tisch drückt nach oben“ erklärt wird.
    Entscheidend ist , dass die Atome des Tisches in einem stabilen System „Tisch“ bestehen. Das Gewicht der Kugel reicht nicht aus um dieses System aufzulösen (Tisch zu zerbrechen) oder selbst die oberste Schicht von Atomen auseinanderzuschieben (Tisch einzudrücken). Vereinfacht kann man sich vorstellen, dass die abstoßende Kraft dieser obersten Schicht Atome in Bezug auf die Kugel nach oben gerichtet ist (die Atome des Tisches wehren sich dagegen mit denen der Kugel zu überlappen). Diese Abstoßung passiert auf winzigem Raum aber mit großem Kraftvektor (deswegen der lange Pfeil). Der Fehler des Lehrers (oder Lehrplans, habe auch in München Abitur gemacht, war das Gleiche bei uns) ist es diesen langen Kraftpfeil ohne weitere Erklärung stehen zu lassen, um es nicht „zu kompliziert zu machen“.
    Tipp: Leifi Physik vom bayrischen Kultusministerium für alle physikalischen Themen bis zum Physikabitur nach Jahrgangsstufe genau und gut erklärt.

    Antworten
  4. Fischmann

    Ich bin doch etwas entsetzt über eure doch recht reißerische Darstellung des T-Rex . Er mag ja ewas gemächlich unterwegs gewesen sei, dass er sich aber nicht auch hurtig bewegen konnte ist nach aktuellen Studien der Universität Manchester schlicht falsch.
    Ich selbst bin von den aktuellen Erkenntnissen bezüglich des T-Rex ebenso nicht erfreut, ich bitte aber um Umsicht, da durch solche Behauptungen ein schlechtes Licht auf die ganze Sauriergemeinschaft geworfen wird und ein erheblicher Imageschaden entstehen kann. Ich wünsche mir eine Gegendarstellung.
    Hier noch die Quellen zu den Bewegungsmustern
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/tempo-rangliste-tyrannosaurus-kaum-schneller-als-ein-mofa-a-501160.html
    https://www.researchgate.net/publication/6127793_Estimating_maximum_running_speeds_using_evolutionary_robotics

    PS: In meiner dreiminütigen Recherche bin ich noch auf ein weiteres Streitthema gestoßen, welches ich aber jetzt hier nur verlinken und nicht weiter diskutieren möchte, da ich mich mit der Originalstudie nicht ausreichend auseinander gesetzt habe(sollte es im das Podcast Ufo Podcast bereits angesprochen worden sein bitte ich das zu entschuldigen).
    https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/dinosaurier-laute-gurrte-der-t-rex-wie-eine-taube/13863924.html?ticket=ST-4118111-6G7t1mEeNzu6DROtWvlz-ap4

    Antworten
  5. Albus Percival

    Der Tisch übt nicht aktiv eine Kraft auf den Gegendstand aus, vielmehr sind es die Elektronen in Tisch und Gegendstand, die sich abstoßen. Man kann zwei feste Dinge nicht beliebig weit zusammen („ineinander“) drücken, da sich die Elektronen mit einer Kraft proportional zu 1/Abstand^2 abstoßen. Das ganze wird auf Quantenebene auch noch durch das Pauli-Prinzip untermauert, nach welchem sich zwei Elektronen mit gleichem Zustand nicht am selben Ort befinden können. Je mehr zwei Dinge gegeneinander drücken – und da ist es vollkommen egal, ob das durch die Schwerkraft geschieht, man sich gegen die Wand lehnt oder im Weltall ein großes P gegend ein UFO presst – desto stärker wirkt die Abstoßung dem entgegen.
    Der Tisch „denkt“ sich also nicht, dass er nach oben gegen das Buch will; Tisch und Buch stoßen sich nur einfach so stark ab, dass das System Tisch-Buch im Gleichgewicht ist.

    E=mc^2 lässt sich eigentlich relativ gut nachvollziehbar aus den relativistischen Bewegungsgleichungen ableiten. Wenn Stefan die ja offenbar gut verstanden hat, sollte der Rest auch kein Problem sein. Da hat der Lehrer vielleicht einfach ein paar Schritte übersprungen.
    Die genzzahligen Exponenten („wieso nicht mc^1.9 ?“) kommen i.d.R. durch Integration zustande. Ist ja z.B. auch bei der kinetischen Energie E=1/2 mv^2 so.

    Antworten
  6. Chinchilla

    ENTWARNUNG: Der T-Rex lief nur im Durchschnitt etwas langsamer als ein Mensch. Das kann praktisch alles bedeuten. Wenn bspw. in einem Ameisenhaufen alle winzigen Arbeiterinnen flitzen und die übergroße unbewegliche Königin quasi nur herumliegt, zieht ihr Bewegungswert den der Gesamtheit nach unten. Der einfache Durchschnitt (Mittelwert) reagiert sehr anfällig gegenüber einzelnen Ausreißerwerten. Es gab also mehrheitlich unseren altbekannten Jurrasic-Park-T-Rex und einen einzelnen sich nicht bewegenden dicken T-Rex.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.